Flyer & Co. - auch hier isst das Auge mit

Vor zwei Tagen fand ich in einer regionalen Dies & Das-Gruppe bei Facebook ein Posting einer Dame, welches auf eine von mir mit Spannung erwartete Neueröffnung eines Unternehmens - welches Dienstleistungen rund um Gesundheit und Wohlbefinden anbietet - schließen ließ.

 

Allerdings war die geteilte Grafik derart unscharf, dass mein Interesse schon einen dezenten Knick im Unterbewusstsein erlitt.

 

Ich klicke also das Profil der Dame an – und ja, ich war so halbwegs richtig. Über "Info" zur Person kam ich tatsächlich zu einer Webseite des erwarteten Unternehmens.

 

Ja okay, ich hatte mehr erwartet, der Webauftritt war nicht umwerfend ansprechend und ebenso wenig strukturiert informativ. Ein kurzes Überfliegen der Startseite konnte meine gesundheitlichen Emotionen leider in keinster Weise touchen.

"Ah, da Link zum Flyer" – klick – und so hoch meine Hoffnungen eben noch geflogen waren – genauso schnell fanden diese in 0,nix den harten Aufprall in der nüchternen Realität.

 

Leider war auch der Flyer alles andere als ansprechend. Natürlich hat mein geschultes Auge sofort erkannt, dass das hier ein Do-it-yourself-Flyer ist. Das muss ja nicht immer schlecht sein, doch in diesem Fall ging es leider komplett daneben. Auch hier kein Wecken von Emotionen. Qualitativ grottenschlechtes Bildmaterial im Look von Handyfotos sowie eine komplett falsche Fotoauswahl.

Statt Wohlfühlgefühl wurde ich überladen mit unsortierten Infos rund um das Dienstleistungs-Hauptprodukt, einem zusätzlichen gastronomischen Angebot sowie Öffnungszeiten, die in 2 verschiedenen Varianten untereinander völlig verwirrend angepriesen wurden. Eine Handlungsaufforderung hat es natürlich auch nicht gegeben.

 

Mir war an dieser Stelle die Lust auf diese so mit Spannung erwartete neue Dienstleistung vergangen und das ist für den Inhaber mehr als nur schade.

Denn der Ersteindruck, sowohl vom Webauftritt als auch von Printmedien entscheidet darüber, ob jemand ein neues Geschäft besucht oder aber eben leider auch nicht.

 

Grundsätzlich kann ich nur empfehlen, ein entsprechendes Budget auch für Printmedien einzukalkulieren. Dieses liegt inkl. Logo-Entwicklung, Visitenkarten, Flyer, professionelle Bilder, Geschenkgutscheine etc. bei guten 1.000 – 1.500 EUR. Das mag dem ein oder anderen Existenzgründer viel erscheinen. Doch in Wahrheit ist es meistens mehr als wenig – gerade im Vergleich zur Haupt-Geschäftsausstattung, die oftmals schon für sich einen 5 bis teils sogar 6-stelligen Betrag für sich einnimmt.

Und die Investition in ein professionelles Layout mit allem drum und dran zahlt sich definitiv aus. Denn wenn der erste Eindruck positiv ist, dann kann auch die Mundpropaganda Einzug halten und sich kontinuierlich positiv weiterentwickeln.

Bei einem "nicht ansprechenden" Ersteindruck verläuft wortwörtlich alles früher oder später im Sande.

 

Sie möchten die größten Fehler beim Start in die Selbstständigkeit vermeiden oder bereits getätigte Missgeschicke effizient und erfolgreich eliminieren ?

 

Dann rufen Sie mich für Ihr kostenloses Erstgespräch unter 01577. 64 13 462 an. Bis dahin wünsche ich Ihnen eine gute Zeit.

 

Herzlichst

Ulrike Lockhoff

 

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